die katze wäre eher ein vogel

10. juni > 20 uhr [film]

brd 2007, melanie jilg, 55 min
das visuelle hörstück ist ein versuch, das thema intersexualität abseits einer medizinisch-biologischen perspektive zu beleuchten. dabei kommen vier intersexuelle menschen zu wort, die von ihren erfahrungen, gedanken und gefühlen berichten, aber auch von fremdheit im eigenen körper und in einer gesellschaft, deren zwang zur anpassung an eine heterosexuelle norm mit schweren eingriffen in die körperliche integrität einhergeht.

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alle wissen was gemeint ist, keiner will es sein: macker

11. juni >19 uhr  [feature-abend zum nicht-nur-hinhören]

- ein feature über „männliches“ dominanzverhalten in der linken szene -

vielen ist es unbehaglich, umso erstaunlicher, wie selten es (öffentlich) thematisiert wird: männliches dominanzverhalten in der linken, gerne auch “mackertum” genannt. was aber ist “mackertum”, was hat es mit geschlecht(ern) zu tun und warum fällt es so schwer, darüber zu sprechen?

Radio Island hat versucht die szene zum sprechen zu bringen, interviewte und fragte leute aus unterschiedlichen linken zusammenhängen zu diesem ominösen begriff, den alle benutzen und kaum eine_r definieren kann, nach ihren persönlichen erfahrungen mit diesem phänomen und sprach über feminismus, die linke und wie endlich alles anders wird.

[love sex. hate sexism] lädt ein zum hinhören, nachfragen, aussprechen und weiterdenken. ein abend, der es einfacher machen soll, über mackertum in der linken zu sprechen.

die autor_innen sind anwesend

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was superman und barbie uns vorgeben

12. juni > 14 - 19 uhr [workshop zu Geschlechterrollen und Sexismus]

wie schnell können aus klischees, stereotypen und vorurteilen sexistische diskriminierungen entstehen? diese frage wird uns im verlauf des workshops beschäftigen.
mittels einer biographischen arbeit zeigen wir auf, dass geschlechterstereotype durch sozialisation (re-)produziert und gefestigt werden. wir wollen schauen, welchen einfluss sie auf unser verhalten haben, denn gängige geschlechterrollen können für alle einschränkend sein. wer sich nicht in solche rollen zwängen lässt und sich nicht nur auf sein_ihr geschlecht reduzieren lassen will, muss sich allzu oft dumme sprüche anhören, oder erlebt andere anfeindungen… im weiteren verlauf des tages gehen wir intensiv auf homophobie als eine form von diskriminierung ein. außerdem kommen wir dem subtil-sexistischen sprachgebrauch und anderen ausprägungen von sexismus im alltag (bspw. werbung) auf die spur.

referent_innen: martyn und freia
begrenzte teilnehmendenanzahl > anmeldung bis 11.6. unter queerformat@freenet.de

Kooperation mit Netwerk für Demokratie und Courage