aktuell:  18.01.2012  19.00 Uhr Offener Lesekreis Arbeitskritik
“Die Arbeit als kapitalistische Erwerbsarbeit durchdringt direkt oder
indirekt unser aller Alltag. Wer arbeitslos ist  wird abgewertet,
gesellschaftlich isoliert, gegebenenfalls abgeschoben, dagegen gelten
Maßnahmen, die Arbeitsplätze schaffen, als positiv ungeachtet ihrer
sonstigen Folgen. Nichtsdestotrotz bildet Arbeit keine überhistorische
Notwendigkeit sondern wurde den Menschen aus Gründen der Ideologie und
des Profitstrebens oftmals unter Anwendung von Gewalt aufgezwungen.
Sie kann aus psychologischer, historischer und ökologischer Sicht
kritisiert werden, wobei sich beispielsweise Fragen stellen nach ihrer
Wirkung als Disziplinierungsmechanismus für das Individuum, ihren
identitätsstiftendem Elementen und dem Zusammenhang zu Armut und
Umweltzerstörung.

Dabei wollen wir von keiner bestimmten Richtung der linken
Arbeitskritik ausgehen sondern gemeinsam darüber abstimmen, welche(r)
Text(e) gelesen werden soll(en) und diese(n) kritisch diskutieren.

vergangene Veranstaltungen:
LOVE SEX-HATE SEXISM
zum emanzipatorischen anspruch einer linken gehört die emanzipation der geschlechter. auf dem weg zu einer gesellschaft, in der diese kategorie hinfällig ist, wird sie allerdings häufig vernachlässigt. diese auseinandersetzung muss aber unbedingt eingefordert werden - nicht erst, wenn sich menschen durch geschlechterrollen eingeengt, durch aufdringliches oder ‘mackerhaftes’ verhalten angemacht oder eingeschüchtert und in ihrer art zu lieben eingeschränkt fühlen … [love sex. hate sexism] fragt nach hintergründen, hinterfragt sozialisation und stereotypen, analysiert und kritisiert verhaltensweisen und zeigt möglichkeiten der emanzipation in theorie, praxis … und musik.

vorträge, workshops, diskussionen, hörspiel, filme, konzerte, partys … die wegweiser stehen überall, im queerformat*
versteht sich.